Gutachten Dissertationsvorhaben

Posted on by Vurn

Einreichen und Begutachtung der Dissertation

Die fertiggestellte Dissertation muss sowohl in gedruckter Form wie auch elektronischer Form im zuständigen StudienServiceCenter eingereicht werden. Dabei muss sie gewissen Formvorschriften entsprechen. Beachten Sie dazu das entsprechende Infoblatt.

Die Dissertation wird zwei GutachterInnen zur Begutachtung vorgelegt. DoktorandInnen können gemeinsam mit den BetreuerInnen einen Dreiervorschlag bezüglich möglichem/möglicher GutachterIn einreichen (Formular SL/D3 und SL/D4). Bitte reichen Sie mit dem Formular auch einen CV und eine Publikationsliste aller vorgeschlagener externer GutachterInnen ein. Die Auswahl der GutachterInnen obliegt jedoch dem/der Studienpräses. Zu beachten ist, dass die/der BetreuerIn nur in begründeten Ausnahmefällen auch als GutachterIn fungieren kann. In diesem Fall ist die/der zweite GutachterIn in jedem Fall eine externe Person.

GutachterInnen müssen nicht von der Universität Wien sein. Im Gegenteil, es empfiehlt sich oft, externe GutachterInnen vorzuschlagen. Für diese besteht die Möglichkeit, die Reisekosten von der Universität Wien refundiert zu bekommen. Nähere Informationen dazu finden Sie im entsprechenden Infoblatt des Büro der Studienpräses.

Die GutachterInnen haben maximal vier Monate nach der schriftlichen Einreichung der Dissertation Zeit, ein Gutachten zu erstellen. Wird die Dissertation von beiden BeurteilerInnen positiv beurteilt, ist eine Anmeldung zur Defensio möglich. Wird die Dissertation von einem/einer BeurteilerIn negativ beurteilt, wird sie einer weiteren Person zur Beurteilung vorgelegt. Beurteilt auch diese Person die Dissertation negativ, ist das Ergebnis negativ. In diesem Fall muss die Dissertation überarbeitet werden, bevor sie wieder eingereicht werden kann.

Ab sofort ist nur noch eine digitale Antragstellung möglich. Die notwendigen Unterlagen können direkt in das elektronische Antragsformular hochgeladen werden.

Einem Antrag auf Förderung eines Forschungsprojektes sind unbedingt folgende Unterlagen beizufügen (in deutscher oder englischer Sprache):

  • Exposé (max. 8 Seiten zzgl. - falls erforderlich - Literaturverzeichnis; einseitig bedruckt, mindestens Schriftgröße 11 sowie Zeilenabstand 1,5. Bitte beachten Sie unbedingt die formalen Vorgaben zur Antragserstellung.)
  • Zeit- und Arbeitsplan mit Angaben zu den notwendigen Reisen in Archive, Bibliotheken und Museen oder zu anderen Zielen, die für die Erstellung der Dissertation erforderlich sind (max. 2 Seiten)
  • Detaillierte Kostenaufstellung (ggf. Schätzung) der voraussichtlich entstehenden Reise- und Sachkosten. Bitte beachten Sie, dass die Stiftung keine Studiengebühren oder Semesterbeiträge übernimmt.
  • Lebenslauf in tabellarischer Form
  • Zeugnis(se) über den zur Promotion qualifizierenden Hochschulabschluss (in der Regel Master-Zeugnis; bei Direktpromotion: Seminarscheine; bitte keine Bachelor-Zeugnisse einreichen); die Zeugnisse sollten als Photokopie eingereicht werden und müssen nicht beglaubigt sein
  • Zwei Fachgutachten, die Auskunft über die Qualifikation des Antragstellers und über die Qualität des Promotionsvorhabens geben. Die Auswahl der Gutachter ist dem Antragsteller überlassen. Der Zweitgutachter muss nicht mit dem späteren Zweitkorrektor der Dissertation übereinstimmen. Die Gutachten sind von den Verfassern mit persönlicher Unterschrift an die Stiftung zu schicken. Eine Zusendung per E-Mail (als Scan mit Unterschrift an info@gerda-henkel-stiftung.de) oder Fax ist möglich.

Bitte verzichten Sie auf die Einsendung der folgenden Unterlagen:

  • Abiturzeugnis
  • Praktikumsbescheinigungen
  • Seminarscheine (nur erforderlich bei grundständiger Promotion)
  • Arbeitszeugnisse

Bitte beachten Sie zusätzlich folgende Hinweise:

  • Anträge, die nur unvollständig oder überdimensioniert vorliegen, können im Auswahlverfahren nicht berücksichtigt werden. Das gleiche gilt für Anträge, zu denen die Gutachten nicht eingegangen sind. Sie werden mit entsprechendem Hinweis an die Antragsteller für die nächste Entscheidungsrunde zurückgestellt.
  • Anträge, die nach Ablauf eines Jahres nicht vollständig (d.h. inklusive der Gutachten) vorliegen, werden aus dem Verfahren genommen.
  • Es muss keine Bescheinigung über die Immatrikulation vorgelegt werden.
  • Alle Antragsteller erhalten nach Bearbeitung ihrer Unterlagen eine Eingangsbestätigung. Von telefonischen Nachfragen bitten wir abzusehen.

Bitte beachten Sie unbedingt folgende Voraussetzungen für die Antragstellung:

  • Eingang in das Auswahlverfahren können nur Bewerber finden, die zum Zeitpunkt ihres zur Promotion berechtigenden Hochschulabschlusses das 28. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
    • Beispiel: War ein Bewerber zum Zeitpunkt des Hochschulabschlusses 25 Jahre alt, kann er sich auch im Alter von 35 Jahren bei der Stiftung um ein Promotionsstipendium bewerben.
    • Auf das Lebensalter angerechnet werden: zweiter Bildungsweg, Kindererziehung, Wehrdienst, Berufspraxis nach dem Abschluss und andere besondere Lebensumstände.
    • Falls keine besonderen Gründe für einen Hochschulabschluss nach Ende des 28. Lebensjahrs vorliegen, kann der Antrag nicht in das Auswahlverfahren aufgenommen werden.
  • Die Gesamtnote des Hochschulabschlusses (Master, bei Staatsexamen: Sek. II) muss bei 1,5 oder besser liegen. Bei ausländischen Studienabschlüssen erfolgt in der Geschäftsstelle eine gesonderte Prüfung über die Aufnahme in das Auswahlverfahren. Die Note juristischer Staatsexamen wird ebenfalls gesondert geprüft.
  • Abschluss-Stipendien werden von der Stiftung nicht gewährt. Ein Abschluss-Stipendium ist eine sich an eine mehr als einjährige Förderung von anderer Seite anschließende Förderung und/oder die Beantragung von einem Stipendium für die Dauer von unter zwölf Monaten.

Bitte senden Sie die Unterlagen nicht zusätzlich per Post oder E-Mail.

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